FAQ

Produkt & Technik

Elektroauto laden in der Schweiz – Die wichtigsten Fragen & Antworten


  • 1) Die Grundlagen – was bedeuten 3,7 kW und 22 kW?

    • Leistung (kW) = wie schnell Energie geladen wird.

    • Energie (kWh) = wie viel „Tankinhalt“ im Akku landet.

    • Daumenregel Ladezeit:
      Ladezeit (h) = nachzuladende kWh ÷ Ladeleistung (kW)

    Typische Konfigurationen

    Nennleistung Phasen / StromTypische Nutzung 3,7 kW1-phasig / 16 A Carport, Stellplatz mit schwachem Anschluss, Plug-in-Hybride7,4 kW1-phasig / 32 AEinfamilienhaus (wo 32 A einphasig zulässig ist)11 kW 3-phasig / 16 A Standard in vielen Haushalten – schnell & netzfreundlich 22 kW 3-phasig / 32 A Maximal schnell AC – nur sinnvoll, wenn Auto & Anschluss mitspielen

    Wichtig: Die Onboard-Ladeleistung des Fahrzeugs begrenzt die reale AC-Schnelligkeit. Viele E-Autos können max. 11 kW AC; 22 kW bringt dann keinen Mehrwert.

    2) Rechenbeispiele (realitätsnah)

    Beispiel: 60 kWh Akku, von 20 % auf 80 % = 36 kWh nachladen

    • 3,7 kW: 36 ÷ 3,7 ≈ 9,7 h (über Nacht)

    • 11 kW: 36 ÷ 11 ≈ 3,3 h

    • 22 kW: 36 ÷ 22 ≈ 1,6 h
      Nur, wenn das Auto 22 kW-AC unterstützt.

    Plug-in-Hybrid (z. B. 12 kWh nutzbar, 10 kWh nachladen):

    • 3,7 kW: 10 ÷ 3,7 ≈ 2,7 h → völlig ausreichend

    3) Wann ist 3,7 kW sinnvoll?

    • Übernacht-Laden: Du stehst 8–12 h zuhause – das Auto ist morgens voll.

    • Schwacher Anschluss oder Mietobjekt, wo nur 1-Phase / 16 A möglich ist.

    • Plug-in-Hybride mit kleinen Batterien.

    • Budget-fokus: geringe Hardware- und Installationskosten.

    Vorteile: günstig, leise Netzbelastung, oft ohne grössere Elektro-Umbauten machbar.
    Nachteile: langsam für grosse BEV-Akkus bei kurzen Standzeiten.

    4) Wann lohnt 22 kW wirklich?

    • Fahrzeug unterstützt 22 kW-AC (z. B. einige Renault/Zoe-Modelle, bestimmte Performance-Modelle).

    • Kurze Standzeiten (z. B. Praxis, Gastronomie, kleine Flotten), wo schnelle AC-Turnover wichtig ist.

    • Starker Hausanschluss vorhanden (3-phasig 32 A) und Elektriker bestätigt die Machbarkeit.

    • Zukunftssicherheit für häufige Zwischenladungen tagsüber.

    Vorteile: sehr kurze AC-Ladezeiten, attraktiv für semi-öffentliche Stellplätze.
    Nachteile: höhere Installationskosten (Leitungsquerschnitt, Absicherung), dickeres Typ-2-Kabel (32 A), Auto limitiert oft auf 11 kW.

    5) Praxis-Tipp: 11 kW als „Goldene Mitte“

    Für die meisten Einfamilienhäuser ist 11 kW (3×16 A) ideal:

    • Schnell genug für Alltag & Wochenend-Touren

    • Netz- und anschlussfreundlich, oft ohne teuren Hausanschluss-Ausbau

    • Kompatibel mit den meisten E-Autos (11 kW Onboard-Charger ist Standard)

    6) Installation & Sicherheit (kurz & klar)

    • Elektrikerpflicht: Installation immer durch Fachbetrieb.

    • Schutzeinrichtungen: RCD Typ A mit 6 mA-DC-Überwachung (im Gerät integriert oder extern) oder RCD Typ B – je nach Wallbox-Modell.

    • Leitung & Absicherung: Querschnitt nach Stromstärke und Leitungslänge dimensionieren (z. B. 5×6 mm² bei 22 kW oft üblich, abhängig von Strecke/Verlegung).

    • Lastmanagement: Dynamische Ladeleistung schützt Hauptsicherung, besonders bei Wärmepumpe/Induktion/PV.

    • Kabelwahl:

      • Bis 11 kW: Typ-2-Kabel 3-phasig 16 A

      • Für 22 kW: Typ-2-Kabel 3-phasig 32 A

    Hinweis Schweiz: Anmeldungen beim Netzbetreiber können je nach Gemeinde/EVU nötig sein, v. a. bei höheren Leistungen. Bitte mit dem Elektriker klären.

    7) Nutzungsszenarien – was passt zu dir?

    A) Privat, tägliches Pendeln (30–80 km/Tag)

    • Empfehlung: 11 kW, alternativ 3,7 kW bei kleinem Anschluss

    • Extras: festes Kabel, einfache RFID/App-Freigabe, PV-Überschuss-Laden falls Anlage vorhanden

    B) Plug-in-Hybrid

    • Empfehlung: 3,7 kW reicht (optional 7,4 kW, wenn verfügbar)

    • Extras: Timer/Planung, wetterfestes Kabelmanagement

    C) Mehrparteienhaus / Firmenparkplatz

    • Empfehlung: 11 kW Wallboxen mit Lastmanagement und Nutzer-Freigabe (RFID)

    • Extras: OCPP/Backend für Abrechnung, Zugriffsrechte, Lastspitzen vermeiden

    D) Praxis, Gastronomie, Showroom (kurze Verweildauer)

    • Empfehlung: 22 kW, wenn Fahrzeugklientel & Anschluss es rechtfertigen

    • Extras: robuste Hardware, klare Beschilderung, 32 A-Kabel

    8) Kosten & Betrieb

    • Hardware: 3,7 kW am günstigsten; 22 kW zumeist teurer.

    • Installation: 22 kW verursacht häufig höhere Leitungs-/Absicherungskosten.

    • Betrieb: identische kWh-Kosten – schnelleres Laden ist nicht teurer pro kWh, nur die Leistungsbereitstellung(Anschluss) kann teurer sein.

    9) Checkliste vor dem Kauf

    • Hausanschluss & Verteilerkapazität geprüft

    • Fahrzeug-Onboard-Charger (max. AC-Leistung) bekannt

    • Kabel & RCD-Konzept (Typ A + 6 mA DC oder Typ B) geklärt

    • Lastmanagement (statisch/dynamisch) erforderlich?

    • Zugangskontrolle (RFID/App/Schlüsselschalter) gewünscht?

    • Backend/Abrechnung (OCPP) notwendig (Mehrnutzer)?

    • PV-Integration geplant?

    10) Fazit – die Kurzempfehlung

    • Privat & Alltag: 11 kW ist optimal.

    • Nur Übernacht & PHEV: 3,7 kW genügt vollkommen.

    • Hoher Durchsatz / kurzer Aufenthalt & passender Anschluss: 22 kW.

    Bonus: Mini-FAQ

    Lädt 22 kW jedes Auto doppelt so schnell wie 11 kW?
    Nur, wenn das Auto 22 kW AC unterstützt. Viele Modelle sind auf 11 kW begrenzt.

    Schadet schnelles AC-Laden dem Akku?
    AC-Laden (auch 22 kW) ist akku-schonend im Vergleich zum DC-Schnellladen. Temperatur-/BMS-Management bleibt entscheidend.

    Brauche ich für 22 kW immer ein neues Kabel?
    Ja, ein 32 A-Typ-2-Kabel (3-phasig) ist erforderlich. 16 A-Kabel limitieren sonst.

    Empfehlung für deinen Shop (Beispiel-Modultexte)

    • Produktvariante 1 – 3,7 kW Home
      Kompakte Wallbox für Übernacht-Lader & PHEV. Ideal bei begrenztem Anschluss. Integrierte DC-Fehlerstromerkennung, App-Timer, wetterfest IP54.

    • Produktvariante 2 – 11 kW Smart
      Der Allrounder für Einfamilienhäuser. 3-phasig 16 A, dynamisches Lastmanagement, PV-Ready, RFID/App, optional OCPP.

    • Produktvariante 3 – 22 kW Pro
      Maximale AC-Power für Gewerbe & Kurzparker. 3-phasig 32 A, 32 A-Kabel, robustes Gehäuse, Lastmanagement/OCPP, Abrechnungsfähig.

  • Der Unterschied zwischen 1-phasigem und 3-phasigem Laden liegt in der Stromversorgung und damit direkt in der Ladegeschwindigkeit Ihres Elektroautos.

    1-phasiges Laden (230 Volt)

    Beim 1-phasigen Laden wird Ihr Fahrzeug über eine einzelne Stromphase geladen – vergleichbar mit einer normalen Haushaltssteckdose.

    Typische Eigenschaften:

    • Spannung: 230 V

    • Leistung: max. ca. 3,7 kW (16A) oder 7,4 kW (32A)

    • Häufig bei Plug-in-Hybriden (PHEV)

    • Langsamere Ladezeit

    Beispiel:
    Ein Fahrzeug mit 1-phasigem Lader kann auch an einer 11 kW Wallbox nur ca. 3,7 kW laden.

    3-phasiges Laden (400 Volt)

    Beim 3-phasigen Laden werden drei Stromphasen gleichzeitig genutzt – das ermöglicht deutlich höhere Ladeleistungen.

    Typische Eigenschaften:

    • Spannung: 400 V

    • Leistung:

      • 11 kW (3 × 16A)

      • 22 kW (3 × 32A)

    • Standard bei den meisten Elektroautos (BEV)

    • Deutlich schnellere Ladezeiten

    Beispiel:
    Ein Elektroauto mit 3-phasen Lader kann an einer 11 kW Wallbox die volle Leistung nutzen.

    Vergleich der Ladezeit

    Ladeart Leistung Ladezeit (ca.)1-phasig 3,7 kW sehr langsam1-phasig 7,4 kW mittel 3-phasig 11 kW schnell 3-phasig 22 kW sehr schnell

    Wichtig zu wissen

    • Die Ladeleistung wird immer vom Fahrzeug begrenzt, nicht von der Wallbox.

    • Eine 11 kW oder 22 kW Wallbox bringt nur dann mehr Leistung, wenn Ihr Auto 3-phasig laden kann.

    • Viele Plug-in-Hybride laden nur 1-phasig.

    • Reine Elektroautos (z.B. Tesla, VW, BMW) unterstützen meist 3-phasiges Laden.

    Empfehlung

    • Für maximale Zukunftssicherheit empfehlen wir eine 11 kW Wallbox (3-phasig)

    • Auch wenn Ihr aktuelles Fahrzeug nur 1-phasig lädt, sind Sie damit für zukünftige Fahrzeuge bestens vorbereitet

    Fazit

    • 1-phasig = langsamer, einfacher Anschluss

    • 3-phasig = schneller, effizienter, Standard bei modernen E-Autos

    Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt, ob Ihr Fahrzeug 1- oder 3-phasig lädt – wir helfen Ihnen gerne dabei.

  • Ob Sie Ihr Elektroauto mit 11 kW oder 22 kW laden können, hängt von zwei entscheidenden Faktoren ab:
    der Ladefähigkeit Ihres Fahrzeugs und
    der Installation Ihres Stromanschlusses.

    1. Begrenzung durch das Fahrzeug

    Die wichtigste Regel:
    Das Auto bestimmt die maximale Ladeleistung – nicht die Wallbox.

    Typische Ladeleistungen von Fahrzeugen:

    • Plug-in-Hybride (PHEV): meist 3,7 kW (1-phasig)

    • Einige Fahrzeuge: 7,4 kW (1-phasig, 32A)

    • Die meisten Elektroautos (BEV): 11 kW (3-phasig)

    • Wenige Modelle: 22 kW (3-phasig, 32A)

    Das bedeutet:

    • Wenn Ihr Auto nur 11 kW unterstützt, bringt eine 22 kW Wallbox keinen Geschwindigkeitsvorteil

    • Wenn Ihr Auto nur 1-phasig lädt, sind maximal 3,7–7,4 kW möglich

    2. Voraussetzungen der Wallbox & Installation

    Um die volle Leistung nutzen zu können, braucht es:

    Für 11 kW:

    • 3-phasiger Anschluss

    • 16 Ampere Absicherung

    Für 22 kW:

    • 3-phasiger Anschluss

    • 32 Ampere Absicherung

    • ⚠️ In der Schweiz oft bewilligungspflichtig

    11 kW vs. 22 kW – der Unterschied

    Merkmal11 kW22 kWAnschluss3-phasig / 16A3-phasig / 32ALadegeschwindigkeitSchnellSehr schnellKompatibilitätSehr hoch (Standard)Nur wenige AutosInstallationEinfacherAufwendigerBewilligungMeist keine nötigOft erforderlich

    Beispiel Ladezeit

    Für ein Elektroauto mit ca. 60 kWh Batterie:

    • 11 kW → ca. 5–6 Stunden

    • 22 kW → ca. 2–3 Stunden (nur wenn Fahrzeug unterstützt!)

    Wann lohnt sich 22 kW?

    Eine 22 kW Wallbox lohnt sich, wenn:

    • Ihr Fahrzeug 22 kW AC unterstützt

    • Sie sehr schnell laden möchten (z.B. Gewerbe, mehrere Fahrzeuge)

    • Ihre Hausinstallation dafür ausgelegt ist

    Für die meisten privaten Haushalte ist 11 kW die beste und sinnvollste Wahl

    Fazit

    • 11 kW ist der Standard und für die meisten Elektroautos optimal

    • 22 kW funktioniert nur, wenn Fahrzeug + Installation es unterstützen

    • Eine stärkere Wallbox bedeutet nicht automatisch schnelleres Laden

    Tipp: Prüfen Sie vor dem Kauf die maximale AC-Ladeleistung Ihres Fahrzeugs – oder kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung.

  • Die Angabe 16A (Ampere) oder 32A beschreibt die maximale Stromstärke, mit der Ihr Elektroauto geladen werden kann.
    Je höher der Ampere-Wert, desto höher ist die mögliche Ladeleistung – vorausgesetzt, Ihr Fahrzeug und Ihre Installation unterstützen dies.

    Was ist Ampere (A)?

    Ampere (A) ist die Einheit für elektrische Stromstärke.
    Zusammen mit der Spannung (Volt) ergibt sich die Ladeleistung:

    Leistung (kW) = Spannung (V) × Strom (A)

    Unterschied 16A vs. 32A

    16A (Standard)

    • Häufigste Absicherung in Haushalten

    • Typische Ladeleistungen:

      • 1-phasig: ca. 3,7 kW

      • 3-phasig: ca. 11 kW

    • Ideal für die meisten Haushalte und Fahrzeuge

    • In der Schweiz Standard für Wallboxen (11 kW)

    32A (höhere Leistung)

    • Doppelte Stromstärke von 16A

    • Typische Ladeleistungen:

      • 1-phasig: ca. 7,4 kW

      • 3-phasig: ca. 22 kW

    • Schnellere Ladezeiten möglich

    • Benötigt stärkere Installation

    • ⚠️ In der Schweiz oft bewilligungspflichtig

    Beispiel Ladeleistung

    Anschluss16A32A1-phasig (230V)~3,7 kW~7,4 kW3-phasig (400V)~11 kW~22 kW

    Wichtig zu wissen

    • Ihr Auto bestimmt, ob es 16A oder 32A überhaupt nutzen kann

    • Viele Fahrzeuge sind auf 11 kW (16A, 3-phasig) begrenzt

    • Eine 32A Wallbox bringt nur Vorteile, wenn:

      • Ihr Auto 22 kW unterstützt

      • Ihre Hausinstallation dafür ausgelegt ist

    Empfehlung

    Für die meisten privaten Anwendungen ist 16A (11 kW) die beste Wahl:

    • ausreichend schnell

    • kostengünstiger

    • einfacher zu installieren

    32A (22 kW) lohnt sich nur bei speziellen Anforderungen (z. B. Gewerbe oder mehrere Fahrzeuge)

    Fazit

    • 16A = Standard, zuverlässig, ausreichend für fast alle Anwendungen

    • 32A = schneller, aber nur sinnvoll bei passendem Fahrzeug & Installation

    Tipp: Wählen Sie nicht nur nach der Wallbox – sondern nach dem, was Ihr Auto wirklich nutzen kann.

  • Ja – Sie können Ihr Elektroauto problemlos mit 230 Volt (Haushaltsstrom) laden.
    Allerdings ist diese Ladeart deutlich langsamer als das Laden mit einer Wallbox.

    Was bedeutet 230V Laden?

    230V entspricht dem normalen Strom aus einer Haushaltssteckdose (Schuko) und ist 1-phasig.

    Typische Ladeleistungen:

    • 10A: ca. 2,3 kW

    • 16A: ca. 3,7 kW

    Das ist die einfachste, aber langsamste Ladeart

    Wie lange dauert das Laden?

    Beispiel mit einer 60 kWh Batterie:

    • 2,3 kW → ca. 24–30 Stunden

    • 3,7 kW → ca. 15–18 Stunden

    Ideal für:

    • Plug-in-Hybride

    • Notladung

    • Gelegenheitsladen

    Nachteile von 230V Laden

    • Sehr lange Ladezeiten

    • Haushaltssteckdosen sind oft nicht für Dauerlast ausgelegt

    • Höheres Risiko von Überhitzung bei alten Installationen

    • Keine smarten Funktionen (App, Steuerung, etc.)

    Sicherheit beim Laden mit 230V

    Wenn Sie mit 230V laden:

    • Verwenden Sie nur geprüfte mobile Ladegeräte (ICCB)

    • Keine Verlängerungskabel verwenden

    • Steckdose sollte von einem Elektriker geprüft sein

    • Regelmässig Temperatur kontrollieren

    Alternative: Wallbox (empfohlen)

    Eine Wallbox bietet klare Vorteile:

    • 11 kW (3-phasig) → ca. 3–5× schneller

    • Höhere Sicherheit

    • Intelligente Funktionen (App, RFID, PV-Laden)

    Für den täglichen Gebrauch ist eine Wallbox die beste Lösung

    Wichtig zu wissen

    • 230V Laden ist technisch immer möglich

    • Die tatsächliche Leistung hängt vom Fahrzeug ab

    • Viele Fahrzeuge begrenzen bei 230V automatisch die Leistung

    Fazit

    • Ja, 230V Laden ist möglich

    • Ideal als Notlösung oder für kleine Batterien

    • Für regelmässiges Laden empfehlen wir eine Wallbox (11 kW)

    Tipp: Wenn Sie täglich laden, lohnt sich der Umstieg auf eine Wallbox schnell – sowohl in Komfort als auch Zeitersparnis.

  • Der Unterschied zwischen einer mobilen Wallbox und einer fest installierten Wallbox liegt vor allem in der Flexibilität, Installation und Nutzung im Alltag.

    Mobile Wallbox (tragbares Ladegerät)

    Eine mobile Wallbox ist ein tragbares Ladegerät, das Sie flexibel an verschiedenen Stromquellen nutzen können.

    Typische Eigenschaften:

    • Anschluss an Haushaltssteckdose (230V) oder CEE-Steckdose (Starkstrom)

    • Meist einstellbar (z. B. 10A / 16A / 32A)

    • Einfach zu transportieren (ideal für unterwegs)

    • Keine feste Installation notwendig

    Vorteile:

    • Sehr flexibel (zu Hause + unterwegs nutzbar)

    • Keine Installation erforderlich

    • Perfekt für Reisen oder mehrere Standorte

    Nachteile:

    • Weniger komfortabel im Alltag

    • Oft keine feste Kabelhalterung

    • Teilweise eingeschränkte Smart-Funktionen

    Feste Wallbox (stationäre Ladestation)

    Eine feste Wallbox wird dauerhaft an der Wand installiert und direkt an das Stromnetz angeschlossen.

    Typische Eigenschaften:

    • Fester Anschluss (meist 3-phasig, 11 kW oder 22 kW)

    • Immer betriebsbereit

    • Integriertes Kabel oder Typ 2 Steckdose

    • Oft mit App, RFID, PV-Anbindung

    Vorteile:

    • Sehr komfortabel im Alltag (einstecken & laden)

    • Höhere Sicherheit

    • Schnellere Ladeleistung möglich

    • Moderne Funktionen (Smart Charging)

    Nachteile:

    • Installation durch Elektriker notwendig

    • Höhere Anschaffungskosten

    • Nicht mobil

    Vergleich im Überblick

    Merkmal Mobile Wallbox Feste Wallbox Installation Keine nötig Elektriker erforderlichFlexibilität Sehr hoch Fixer Standort Ladeleistung Bis 11–22 kW Bis 11–22 kW Komfort Mittel Sehr hoch Einsatz Unterwegs + Zuhause Zuhause / Firma

    Welche Lösung ist die richtige?

    Mobile Wallbox ist ideal, wenn:

    • Sie flexibel laden möchten

    • Sie oft unterwegs sind

    • Sie keine feste Installation machen können

    Feste Wallbox ist ideal, wenn:

    • Sie täglich zu Hause laden

    • Sie maximalen Komfort wollen

    • Sie eine langfristige Lösung suchen

    Profi-Tipp (sehr wichtig!)

    Viele Kunden kombinieren beide Lösungen:

    • Feste Wallbox zu Hause

    • Mobile Wallbox für unterwegs

    So sind Sie maximal flexibel und immer abgesichert

    Fazit

    • Mobile Wallbox = flexibel & mobil

    • Feste Wallbox = komfortabel & leistungsstark

    Die beste Wahl hängt von Ihrem Alltag und Ladeverhalten ab – wir beraten Sie gerne persönlich.

  • In Europa – und besonders in der Schweiz – ist der Typ 2 Stecker der Standard für Elektroautos.
    Das bedeutet: Die meisten Fahrzeuge sind bereits kompatibel.

    Was ist ein Typ 2 Anschluss?

    Der Typ 2 Stecker (Mennekes) ist der offizielle EU-Standard für AC-Laden (Wechselstrom).

    Typische Merkmale:

    • Standard in ganz Europa

    • Unterstützt 1-phasiges und 3-phasiges Laden

    • Ladeleistung bis 22 kW AC

    • Wird bei Wallboxen und öffentlichen Ladestationen verwendet

    Welche Fahrzeuge sind kompatibel?

    Fast alle modernen Elektroautos und Plug-in-Hybride, z. B.:

    • Tesla

    • BMW (z. B. 230e, i4, iX)

    • Volkswagen (ID-Serie)

    • Audi, Mercedes-Benz, Skoda, Hyundai, Kia

    Diese Fahrzeuge haben ab Werk einen Typ 2 Anschluss

    ⚠️ Ausnahmen (selten)

    Einige ältere oder importierte Fahrzeuge können andere Steckertypen haben:

    • Typ 1 (USA / ältere Modelle)

    • Spezielle Märkte ausserhalb Europas

    In solchen Fällen benötigen Sie:

    • ein Typ 1 auf Typ 2 Adapterkabel

    Wie prüfen Sie Ihr Fahrzeug?

    Sie können ganz einfach prüfen, ob Ihr Auto kompatibel ist:

    1. Blick auf die Ladebuchse Ihres Fahrzeugs

    2. Im Fahrzeug-Handbuch nachsehen

    3. Technische Daten online prüfen

    Oder nutzen Sie unseren Kompatibilitäts-Check

    Wichtig zu wissen

    • Typ 2 betrifft nur den Stecker, nicht die Ladegeschwindigkeit

    • Die tatsächliche Ladeleistung hängt von Ihrem Fahrzeug ab (z. B. 3,7 kW, 11 kW, 22 kW)

    • DC-Schnellladen (z. B. CCS) ist ein separates System

    Empfehlung

    Für die Schweiz und Europa sollten Sie immer ein Typ 2 Ladegerät oder Wallbox wählen – damit sind Sie zukunftssicher und kompatibel mit fast allen Fahrzeugen.

    Fazit

    • Typ 2 ist der Standard in Europa

    • Über 95 % aller Fahrzeuge sind kompatibel

    • Nur ältere oder importierte Modelle benötigen Adapter

    Wenn Sie unsicher sind: Kontaktieren Sie uns – wir prüfen Ihr Fahrzeug kostenlos.

  • 1. Ladeanschluss überprüfen:
    Schauen Sie in das Handbuch Ihres Fahrzeugs, um den Typ des Ladeanschlusses zu ermitteln, oder vergleichen Sie ihn mit den Abbildungen unten. Die Beispiele zeigen die Steckertypen CCS2 und Type 2. Wenn der Ladeanschluss Ihres Autos mit einem dieser Typen übereinstimmt, ist das Ladegerät kompatibel.

    2. Ladeleistung prüfen:
    Um eine optimale Ladeeffizienz zu erzielen, sehen Sie im Fahrzeughandbuch nach, welche maximale AC-LadeleistungIhr Auto unterstützt. Wählen Sie anschließend das passende Ladegerät – 3,5 kW, 7 kW, 11 kW oder 22 kW – entsprechend der Spezifikation Ihres Fahrzeugs.

    👉 Elektroauto-Marken mit Type 2 Ladeanschluss in der Schweiz